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Zungen- und Antlitzdiagnose

Praxis

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Lange Zeit vor unserer Gerätediagnostik musste ein Arzt über verschiedene Attribute verfügen. Augen um zu sehen, eine Nase um zu riechen, Ohren um zu hören und natürlich Hände um seine Patienten zu erfühlen bzw. zu ertasten.

Auch heute können wir immer noch viel sehen, wenn wir genau hinschauen. Die Antlitzdiagnostik ermöglicht es uns praktisch auf einen Blick ein Leiden zu erkennen. Im Gesicht lassen sich etliche Krankheits- und Mangelerscheinungen erkennen. So kennt jeder von uns das klassische "Magengesicht". Hier imponieren tiefe Nasolabialfalten. Das Unterlidschwellungen der Augen mit dem Nierenstoffwechsel zusammenhängen ist heute ebenfalls vielfach bekannt.

Auch die Zunge verrät uns viel über den Gesundheitszustand. Wer kennt nicht den dicken Belag auf der Zunge bei einem Infekt.

Die Zunge bietet uns einen Blick auf die Verdauungsorgane. So kann hier direkt Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm, Nieren und Milz begutachtet werden. Die Veränderungen zeigen sich hier in Schwellungen, Belägen oder Furchenbildung. Eine bekannte Veränderung der Zunge findet sich zum Beispiel in der Landkartenzunge, die auf eine starke hormonelle Dysfunktion hinweist. Während ein dicker weißer oder gelber Belag oftmals als erstes Zeichen oft einen aufkommenden Infekt hinweisen.


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